Taxi-Aktuelles Oktober 2021

 
  1. Wegen der Covid-19-Pandemie können sich auch Mitarbeitende von Taxi- und Mietwagenbetrieben bei Erkrankungen der oberen Atemwege wie etwa bei Erkältungssymptomen eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung online besorgen. Eine solche Bescheinigung gilt aber nur dann als ordnungsgemäß ausgestellt, wenn zuvor ein Arzt oder eine Ärztin den Patienten telefonisch oder per Videochat persönlich untersucht hat. Die Mitarbeitenden müssen das nachweisen. Können Sie das nicht, kann der Betrieb die AU-Bescheinigung ablehnen. Darauf weist der rheinland-pfälzische Dachverband MOLO hin.
  2. Als Teil des Ridehailing-Dienstes Sixt Ride möchte der zum Mobilitätsanbieter mutierte Autovermieter ab 2022 in München autonom fahrende Robotaxis von Mobileye erproben. Danach sollen sie über die Mobilitätsplattform One von Sixt und über deren Sixt App sowie über Moovit buchbar sein. Das haben Alexander Sixt, der mit seinem Bruder die Geschäfte leitet, und Intel-Chef Pat Gelsinger am 7. September 2021 auf der IAA mobility verkündet. Zu Intel gehört das Unternehmen Mobileye. Alexander Sixt sprach in diesem Zusammenhang von „innovativer und digitaler Premium-Mobilität“.
  3. Bei dem in Hamburg und in Hannover arbeitenden Ridesharing-Anbieter MOIA kann man seit Mitte September 2021 auch den Service MOIA Express buchen, der einer Taxifahrt nahekommt. Wer über die App des zum Volkswagen-Konzern gehörenden Mobilitätsanbieters eine Fahrt buchen möchte, muss nach wie vor zuerst den Abhol- und den Zielort sowie die Anzahl der Mitfahrer eingeben. Dann bekommt man aber bis zu drei Fahrtangebote sowie zwei Optionen angezeigt. Die klassische Sammelfahrt wird als „Classic“ angeboten. Neu ist die Option „Express“.
 
 

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